Achtung, große Vorsicht beim Rechtsabbiegen
Es gibt kaum schwierigere Situationen im alltäglichen Straßenverkehr als wie das Rechts ab – biegen. Immer wieder kommt es dabei zu folgenschweren Verkehrsunfällen, bei denen Rad – fahrende oder Fußgänger verletzt oder sogar getötet werden. Vermeiden lassen sich solche Unfälle nur Ruhe und großer Rücksicht auf beiden Seiten. Deshalb hier wichtige Tipps von Gerhard Holz, Inhaber der Fahrschulen Holz in Kelheim und in Riedenburg.
Für die Autofahrer
Oft ist die sonst nach rechts freie Sicht etwas eingeschränkt durch Beifahrer, die Kopfstützen der Sitze oder durch die B – Säule. Wenn es dann noch dunkel und regnerisch ist, wird es ganz besonders heikel. Darum gilt:
# Schon deutlich vor dem Abbiegen den Rad- und Fußweg in das Blickfeld nehmen und recht – zeitig den Blinker setzen. Nicht nur, damit es die Radfahrenden auf dem Radweg sehen, sondern auch, damit die nachfolgenden Autos mit dem Bremsen rechnen,
# Bevor man abbiegt, ist ein Blick in den rechten Außenspiegel unbedingt notwendig und dazu kommt ein sorgsamer Schulterblick. Im Zweifelsfall auch ein zweiter oder dritter Blick.
# Immer , jederzeit bremsbereit sein. Vor allem, wenn man keine perfekte Sicht auf Fuß – oder Radweg hat. Dann bitte besonders vorsichtig und langsam abbiegen
Für die Fußgänger und die Radfahrer
Sie haben absolut keine Knautschzone und sind deshalb bei Zusammenstößen ganz besonders gefährdet. Aus diesem Grund ist es für sie besonders ratsam im Zweifelsfall lieber einmal zurückzustecken , als auf dem eigenem Vorfahrtsrecht zu beharren.
Folgende Ratschläge gibt deshalb der Fahrlehrer Gerhard Holz:
# In vielen Autos und insbesondere auch oftmals in Lkw s haben die Fahrer hinter dem Lenkrad nur einen sehr eingeschränkten Rundumblick. Deshalb muss immer damit gerechnet werden, nicht gesehen und somit gar nicht wahrgenommen zu werden.
# Will man rechts an Fahrzeugen vorbeifahren, die blinken und rechts abbiegen wollten, sollte man das nur dann tun, wenn man sicher ist dass man vom Fahrer auch wirklich wahrgenommen wird – möglichst durch einen deutlichen Blickkontakt. Keinesfalls im toten Winkel des Autos oder des Lkw stehen bleiben, Das sind die Bereiche seitlich und schräg hinter den Fahrzeugen die die Person am Lenkrad beim Blick in den Spiegel nicht sehen kann. Im Zweifelsfall lieber auf die Vorfahrt verzichten.
# Mit Blick auf den Lkw oder auch auf den Omnibus macht Gerhard Holz darauf aufmerksam : Kann man die Person am Lenkrad nicht im Lkw – Außenspiegel sehen, dann kann die einen auch umgekehrt nicht sehen. An der Ampel besser nicht neben einem Lkw stehen bleiben, sondern grundsätzlich immer dahinter. Womöglich nimmt man sonst den Blinker des Lkw nicht wahr und rechnet deshalb gar nicht damit dass dieser vor hat abzubiegen.
Biegt ein langer Lkw ab, fahren die Hinterräder deutlich weiter innen um die Kurve als wie die Vorderräder. Umso wichtiger ist es dann, ausreichenden Abstand zu ihm einzuhalten. Wir stehen Dir in allen Fragen hierzu jederzeit gerne zur Verfügung und freuen uns über Deinen Besuch in unserer Fahrschule denn, mit uns zum Führerschein
… der bessere Weg …
